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Loslassen beginnt jetzt – 24 Türchen zu mehr Leichtigkeit, innerer Freiheit, mehr Du.

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Copyright © 2026 Christine Adler

24. Dezember - Heiligabend

Loslassen - Licht funkelt

FROHE WEIHNACHTEN!

Licht, Frieden & ein Neubeginn im Herzen

Ein Türchen für Stille, Dankbarkeit und die sanfte Geburt eines neuen Lichts in Dir.

Der 24. Dezember ist eine besondere Schwelle. Ein Tag zwischen Dunkelheit und Licht, zwischen Anspannung und Ankommen, zwischen alten Geschichten und neuen Möglichkeiten. Unsere Vorfahren haben an diesem Abend das neu geborene Licht gefeiert – die Rückkehr der Sonne, die Tage, die wieder heller werden.
Heute feiern wir vielleicht anders, aber die Symbolik bleibt:

Dies ist ein Tag, an dem Licht geboren wird. Auch in Dir.

Heiligabend muss nicht perfekt sein, nicht laut sein, nicht den Erwartungen der Welt entsprechen. Dieser Tag darf vor allem eines sein: ein Moment, in dem Du still wirst und Dich erinnerst, was wirklich zählt.

Ein kleines Ritual für Heiligabend

Nimm Dir für diesen Abend zwei Minuten – irgendwann, zwischendurch oder wenn es ruhig wird.

Zünde eine Kerze anNicht, um etwas zu leisten, sondern als Zeichen für Dich.

Während sie brennt, sag leise:
„Für alles, was war: Danke.
Für alles, was gehen darf: Ich lasse los.
Für alles, was kommt: Ich bin bereit.“

Leg eine Hand aufs Herz
Spüre Deinen Atem. Die Wärme in Deiner Brust. Den Rhythmus, der Dich durchs ganze Jahr getragen hat.

Wähle ein Licht für Dein neues Jahr
Frag dich:

  • Welche Qualität soll mich begleiten?
  • Welche Energie wünsche ich mir?
  • Wie möchte ich mich fühlen?


Wähle ein Wort
,
z. B.:
Frieden, Leichtigkeit, Klarheit, Vertrauen, Freude, Mut, Heilung, ……
Dieses Wort ist dein innerer Stern für die kommenden Monate.

Heute brauchst Du nur eines: DICH

Du musst niemanden beeindrucken. Du musst nichts perfekt machen. Du musst nicht „funktionieren“.
Der größte Frieden entsteht, wenn wir uns erlauben, einfach Mensch zu sein.

Vielleicht ist es heute laut, vielleicht leise, vielleicht emotional, vielleicht ganz unspektakulär. Alles ist richtig.

Tagesimpuls für Heiligabend

„Ich trage das Licht in mir und ich nehme nur das mit, was mein Herz leicht macht.“

 

23. Dezember

Stress loslassen-entspannte Frau mit geschlossenen Augen

Der Stresslöser:
Stirn–Hinterkopf-Halten
(auch bekannt als ESR – Emotional Stress Release)

der 23./24. Dezember ist oft der Moment, in dem alles zusammenkommt: Erwartungen, To-dos, Gedankenkarussell, Emotionen und Vorbereitungen.
Und bevor es zu viel wird, schenkt Dir das heutige Türchen einen kleinen Self-Care-Moment nur für Dich.

Es geht um eine ganz einfache, aber unglaublich wirksame und wohltuende Übung aus der Kinesiologie, die sofort Ruhe in Kopf und Körper bringt. Sie hilft Dir, Stress abzubauen, klarer zu werden, wenn Gedanken kreisen, wenn Du angespannt bist oder spürst, dass Weihnachten „eng“ wird und dabei innerlich wieder zur Ruhe zu kommen. Probiere es aus!

Diese Übung ist leicht, wirkungsvoll und kann überall angewendet werden – vor dem Einschlafen, in der Küche, auf der Couch oder sogar im Bad, wenn du kurz eine Pause brauchst.

So funktioniert´s:

  • Lege eine Hand mit geschlossenen Fingern sanft und quer auf deine Stirn 
  • Die andere Hand an deinen Hinterkopf – der Daumen ruht an der Schädelbasis.
    Kein Druck – nur halten
  • Atme tief ein – und länger aus
    Bleib so für 5–10 Atemzüge, bis sich ein Gefühl von Ruhe zeigt
  • Dann wechsle die Hände und mache die Übung erneut

Diese Handhaltung verbindet zwei wichtige Bereiche:
Stirn: Klarheit, Überblick, Ruhe
Hinterkopf: Stress- & Alarmzentrum
Gemeinsam wirken sie wie ein innerer „Entstör-Knopf“.

Während du die Hände hältst:

  • lass die Gedanken zum Thema kreisen
  • erinnere dich an Details
  • spüre, was gerade da ist
  • ohne etwas lösen zu müssen

Woran du merkst, dass sich etwas löst

  • dein Atem wird tiefer
  • die Gedanken beruhigen sich
  • eine innere Weite entsteht
  • Schultern sinken
  • das Thema fühlt sich „weiter weg“ oder neutraler an
  • vielleicht spürst du ein sanftes Pulsieren unter den Händen

Wann die Übung hilfreich ist

  • wenn dein Kopf überläuft
  • wenn du nicht abschalten kannst
  • nach Streit oder emotionalen Wellen
  • vor dem Einschlafen
  • wenn Weihnachten sich „zu viel“ anfühlt
  • bei Stress, Selbstzweifeln, Anspannung


Self-Care-Mini-Impuls für heute: 

Beende diesen Satz: „Heute schenke ich mir …“
Ruhe? Ein Nein? Weniger Perfektion? Wärmende Minuten nur für mich?

Was immer es ist – tu es – heute – mindestens einmal
und finde zurück zu Dir.“

22. Dezember

Erste Frage: Schmückst Du Deinen Weihnachtsbaum mit Lametta?
Und wenn ja, hast Du genug davon im Haus?

Zweite Frage: Bist Du im Weihnachtsstress? Dann hab ich hier eine wunderschöne Geschichte, wo Du – nach dem Lesen  – Deinen aktuellen Stresslevel runterfahren kannst – Du weißt ja: Lachen ist Stressreduktion PUR!
Viel Freude damit!

Die Geschichte vom Lametta

Weihnachten naht, das Fest der Feste –
Das Fest der Kinder – Fest der Gäste –
Da geht es vorher hektisch zu ……..
Ein Hetzen, Kaufen, Proben, Messen –
Hat man auch Niemanden vergessen …?

So ging’s mir – keine Ahnung habend –
vor ein paar Jahren – Heiligabend –
der zudem noch ein Sonntag war.
Ich saß grad bei der Kinderschar,
da sprach mein Mann: „Tu dich nicht drücken,
Du hast heut‘ noch den Baum zu schmücken!“

Da Einspruch meistens mir nichts nützt,
hab kurz darauf ich schon geschwitzt:
Den Baum gestutzt – gebohrt – gesägt –
und in den Ständer eingelegt.
Dann kamen Kugeln, Kerzen, Sterne,
Krippenfiguren mit Laterne.
Zum Schluss — ja Himmeldonnerwetta —!
Nirgends fand ich das Lametta !

Es wurde meinem Mann ganz heiß
und stotternd sprach er: „Ja, ich Weiß;
Im letzten Jahr war’s arg verschlissen –
Drum ham wir’s damals weggeschmissen.
Und – in dem Trubel dieser Tage,
bei meiner Arbeit, Müh‘ und Plage,
vergaß ich, Neues zu besorgen!
Ich werd‘ was von den Nachbarn borgen!“

Die Nachbarn – links, rechts, drunter, drüber –
Die hatten kein Lametta über!
Da schauten wir uns an verdrossen,
die Läden sind ja auch geschlossen…

So sprach ich denn zu meinen Knaben:
„Hört zu! Wir werden heuer haben
einen Baum – altdeutscher Stil,
Weil … mir Lametta nicht gefiel…!“
Da gab es Heulen, Schluchzen, Tränen—
Und ich gab nach den Schmerzfontänen.
„Hör endlich auf mit dem Gezeta –
Ihr kriegt ´nen Baum – mit viel Lametta!“

Zwar konnt‘ ich da noch nicht begreifen,
woher ich nehm‘ die Silberstreifen…,
doch gerade, als ich sucht‘ mein Messa –
da les‘ ich: HENGSTENBERG MILDESSA“ —
Es war die Sauerkrautkonserve….!
Ich kombinier‘ mit Messers Schärfe;
Hier liegt die Lösung eingebettet—,
das Weihnachtsfest, es ist gerettet!

Schnell wurd‘ der Deckel aufgedreht,
das Kraut gepresst, so gut es geht –
Zum Trocknen – einzeln – aufgehängt –
und dann geföhnt, — doch nicht versengt!
Die trocknen Streifen sehr geblichen
mit Silberbronze angestrichen –
Auf beiden Seiten Silberkleid!
Oh freue Dich, Du Christenheit!

Der Christbaum ward einmalig schön,
wie selten man ihn hat gesehn!
Zwar roch’s süßsauer zur Bescherung;
Geruchlos gab’s ne Überquerung,
weil mit Benzin ich wusch die Hände,
mit Nitro reinigte die Wände;
Dazu noch Räucherkerz und Myrte –
der Duft die Menge leicht verwirrte!
Und jedermann sprach still, verwundert:
„Hier richt’s nach technischem Jahrhundert!“

Ne Woche drauf!    … Ich saß gemütlich
im Sessel, las die Zeitung friedlich,
den Bauch voll Feiertage-Rester –
s‘ war wieder Sonntag – und Sylvester.

Da sprach mein Mann: „Du weißt Bescheid?
Es kommen heut‘ zur Abendzeit
Schulzes, Lehmanns und Herr Meier
zu unserer Sylvesterfeier …
Wir werden leben wie die Fürsten –
s‘ gibt Sauerkraut mit Wiener Würsten!

Ein Schrei ertönt! – Entsetzt er schaut:

„Am Christbaum hängt mein Sauerkraut…!
Ich hab vergessen, Neues zu besorgen!
Ich werd was von den Nachbarn borgen!

Die Nachbarn – links, rechts, drunter, drüber –
die hatten – leider – keines über!
Da schauten wir uns an verdrossen,
die Läden sind ja auch geschlossen…

Und so ward wieder ich der Retta;
Nahm ab vom Baume das Lametta!
Mit Terpentinöl und Bedacht
hab ich das Silber abgemacht.
Das Kraut dann gründlich durchgewässert,
mit reichlich Essig noch verbessert;
Dazu noch Nelken, Pfeffer, Salz
und Curry, Ingwer, Gänseschmalz!
Dann, als das Ganze sich erhitzte –
das Kraut, das funkelte und blitzte –
da konnt’ ich nur nach oben fleh’n,
lass diesen Kelch vorübergeh’n…!

Als später dann das Kraut serviert
ist auch noch folgendes passiert:
Da eine Dame musste niesen
sah man aus ihrem Näschen sprießen
tausend kleine Silbersterne…
„Mach’s noch einmal; Ich seh’ das gerne“…

So rief man ringsum, hocherfreut –
Die Dame wusste nicht Bescheid!

Franziskas Lehmann sprach zum Franz:
„Dein Goldzahn hat heut Silberglanz!“

Und einer, der da musste mal,
der rief: „Ich hab’nen Silberstrahl…!“

So gab’s nach dieser Krautmethode
noch manche nette Episode!

Beim Heimgang sprach ein Gast zu mir:
„Es hat mir gut gefallen hier,
doch wär’ die Wohnung noch viel netta,
hättest Du am Weihnachtsbaum Lametta!

Ich konnte da gequält nur lächeln
und mir noch frische Luft zufächeln.
Ich sprach – und klopfte ihm aufs Jäckchen:
„Im nächsten Jahr, da kauf ich hundert Päckchen!!!

Verfasser: Unbekannt

21. Dezember - 4. Advent

Loslassen - Lagerfeuer

Wintersonnenwende: Die Magie der längsten Nacht & ein sanfter Weg in ein entspanntes Weihnachten

Ein Türchen für Neubeginn, Licht, Loslassen und weniger Weihnachtsstress

Heute feiern wir zusammen mit dem 4. Advent einen der kraftvollsten Momente des Jahres:
die Wintersonnenwende, auch bekannt als Julfest, Yule oder Mittwinter.
Es ist die längste Nacht und gleichzeitig der Moment, in dem das Licht neu geboren wird.

Unsere Vorfahren waren tief verbunden mit der Natur. Sie wussten:

  • Nach der Dunkelheit kommt das Licht
  • Jeder Winter trägt den Frühling schon in sich
  • Jede Nacht enthält das Versprechen des Morgens

Und genau deshalb wurde die Wintersonnenwende als Fest des Neubeginns gefeiert.

Astronomisch bleibt das Licht rund 3 Tage lang nahezu stehen, bevor es wieder sichtbar zunimmt. Für unsere Vorfahren war das eine heilige Schwellenzeit: 
Die Sonne ruht – Die Welt atmet durch – Alles steht still.
Und erst ab dem 24.–25. Dezember beginnt das Licht sichtbar zurückzukehren.

Eine perfekte Einladung an Dich: 
 „Mach es jetzt auch etwas langsamer.“
„Du musst nicht mehr leisten. Du darfst nur sein.“

Alte Bräuche zur Wintersonnenwende

  • Das Julfeuer
    Ein großes Feuer wurde entzündet, um die Rückkehr der Sonne zu feiern. Es symbolisierte Reinigung, Hoffnung, Schutz und den Segen für das kommende Jahr
  • Der Julblock (Julklotz), ein großer gesegneter Holzscheit, wurde ins Feuer gelegt. Die Asche wurde später als Segen über Felder oder Beete gestreut, um Fruchtbarkeit und Erfolg zu bringen
  • Immergrüne Zweige: 
    Bevor der heutige Weihnachtsbaum existierte, holte man einzelne Zweige von Tanne, Eibe oder Wacholder ins Haus – Symbole für Leben mitten im Winter. Bäume selbst waren heilig, man hätte keinen gefällt
  • Der Mistelzweig
    galt als Geschenk der Götter, als heilige Pflanze ohne Wurzeln im Boden – ein Symbol für Schutz, Glück und Verbindung zwischen Welten

Dunkelnächte & Rauhnächte

Die Wintersonnenwende leitete die Zeit zwischen den Jahren ein, eine Schwellenzeit, in der das Alte verabschiedet wurde, Träume als Botschaften galten, man räucherte, um Räume zu klären, man Orakel befragte und sich innerlich auf das nächste Jahr ausrichtete.

Hier ein kleines Wintersonnenwende-Ritual für Dich, das du heute, morgen oder übermorgen machen kannst:

  • Verbinde dich mit der Dunkelheit
    Mach alle Lichter aus. Sitze einen Moment still. Spüre: Dunkelheit ist nicht bedrohlich – sie ist Ruhe, Schutz, Anfang.
  • Zünde eine Kerze an
    Ein bewusstes Zeichen: „Ich empfange das neue Licht.“
  • Setze eine Intention
    Frag dich:
    Was möchte ich im kommenden Jahr erwecken?
    Welche Qualität soll mich begleiten?
    Was darf ins Licht wachsen?
  • Räuchern Reinige die Räume, die Energie, die Emotionen des alten Jahres. (besonderes die Orte, an denen es Streit gab)
  • Reflexion
    Was darf ich vor dem Jahreswechsel abschließen?
    Was darf leichter werden?
    Welches Licht möchte ich entzünden?


Und jetzt noch etwas Wichtiges: Weihnachten steht vor der Tür

Diese Tage sind eine Einladung, Weihnachten anders anzugehen: Nicht perfekt, Nicht überlastet, Nicht „ich muss noch…“.

Hier ein paar liebevolle Tipps:

  • Mach Weihnachten kleiner statt größer
    Frag Dich: „Was davon MUSS wirklich passieren?“ – Das ist oft erstaunlich wenig.
  • Senke Erwartungen – Deine und die der anderen
    Sag ruhig: „Dieses Jahr machen wir es etwas entspannter.“ Die meisten sind heimlich erleichtert.
  • Plane kleine Inseln statt großer Programme
    3 Minuten Tee, ein Spaziergang, ein Atemzug am Fenster. Das reicht für ein reguliertes Nervensystem.
  • Erlaube dir Unperfektes
    Zu wenige Plätzchen? Ein krummer Baum? Egal. Deine Stimmung schafft Weihnachten, nicht die Deko.
  • Lass ein Thema los, bevor die Feiertage kommen
    Wähle eins und sag Dir innerlich: „Ich nehme Dich dieses Jahr nicht mit in die Feiertage.
    Stress – Erwartungen – Perfektionismus – Familienrollen – Schuldgefühle – Überverantwortung – ……….


Ich wünsche Dir eine ruhige und besinnliche Wintersonnenwende und einen  schönen 4. Advent

20. Dezember

Loslassen - junges lächelndes Mädchen mit Hände auf dem Herzen

Herzzentrierte oder herzfokussierte Atmung

Übung: Bevor Du loslässt, verbinde Dich mit Dir und Deinem Herzen. 

Dazu schließe Deine Augen und richte Deine Aufmerksamkeit auf Deine Herzgegend, auf das Gebiet rund ums Herz. Manchmal ist es hilfreich die Hände auf die Mitte des Brustbeines zu legen, damit die Aufmerksamkeit vom Kopf leichter aufs Herz gelenkt wird.

Verlangsame Deine Atmung etwas, ganz ohne Anstrengung und in Deinem eigenen Rhythmus und finde einen Rhythmus, der Dir angenehm ist.

Nun stelle Dir vor, dass Du durch Deine Herzgegend ein- und ausatmest und bleib mit Deiner Aufmerksamkeit auf der Herzgegend. Ganz ruhig und entspannt.

Und dann komme langsam mit Deiner Aufmerksamkeit wieder zurück und öffne Deine Augen.

Hast Du gespürt, wie Du ganz bei Dir angekommen und ruhig Du geworden bist? Dann mach dies öfter am Tag mal zwischendurch, wann immer Du Zeit dafür findest, ob beim Lernen, beim Einkaufen in der Schlange vor der Kasse oder, wenn an der Bushaltestelle oder wenn Du auf jemand wartest.

Diese kurzen Momente herzfokussiertes Atmen stärken Dich in Deiner Widerstandskraft gegen Stress und bringen Dich in einen Zustand der Kohärenz, in dem alle Systeme in Deinem Körper in Gleichklang schwingen.

Du hast die Fähigkeit diesen harmonischen Gleichklang zu trainieren. Je öfter Du dies machst, desto mehr wird sich eine kohärente Grundschwingung in Dir breitmachen, in der Angst vor dem Loslassen einfach keinen Platz mehr haben wird.

Nicht umsonst werden solche Techniken von Spitzensportlern, von Unternehmen oder von der Polizei angewendet, die auch unter Stress einen klaren Kopf behalten wollen, um ihr bestmöglichstes zu tun.

Wenn Du noch einen Schritt weitergehen möchtest, mach die herzfokussierte Atmung und verstärke sie, indem Du positive Herzgefühle wie Dankbarkeit, Freude, Freundlichkeit oder Wertschätzung aktivierst.

Dazu erinnere Dich einfach an eine Situation, in der Du Freude, Dankbarkeit, Liebe, Wertschätzung gespürt hast. Das kann eine Situation sein, ein Geschenk, ein Wort der Anerkennung oder etwas Anderes, über das Du Dich riesig gefreut hast. In jedem Fall denk an etwas, das Dir sofort ein Lächeln auf Dein Gesicht zaubert.

Und wenn Du magst, stell Dir für einen Moment vor, wie sich dieses angenehme, leichte, schöne und warme Gefühl in Dir immer weiter ausbreitet, auch über Deinen Körper hinaus. Manche Menschen schaffen es sogar dieses Gefühl immer weiter ausstrahlen zu lassen und an jemanden zu senden, dem es gerade nicht so gut geht.

Spür einfach, wie es sich anfühlt und genieß dieses wohltuende, angenehme Gefühl.

Mach diese Übung 1 -2 Minuten und sei gespannt, wie schnell diese Übung wirkt.

19. Dezember

Loslassen - Thymusdrüse - Illustraton

Thymusdrüsenklopfen von John Diamond

Die Thymusdrüse ist ein wichtiger Teil unseres Immunsystems. Sie liegt in der Mitte der Brust unter dem oberen Teil des Brustbeins und ist die Schule für eine gesunde Immunabwehr. T-Lymphozyten lernen hier, körpereigene von körperfremden Strukturen zu unterscheiden, damit sie später Eindringlinge angreifen und Krankheiten abwehren können.

Bis ca. 1950 wusste man wenig über die Funktion der Thymusdrüse. Da sie bei der Autopsie sehr klein war, hatte sie, nach Auffassung der damaligen Lehrmeinung, keinerlei Bedeutung. Später erkannte man jedoch ihre lebenswichtige Rolle innerhalb des Immunsystems.

Die Thymusdrüse ist auch wichtig für unseren Energiekreislauf, sie überwacht und reguliert unsere Lebensenergie (griechisch: „thymos“ = Energie des Lebens) und hat eine große Bedeutung für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Positive Gedanken aktivieren sie und negative Gedanken behindern sie.

Der Stressforscher Hans Selye schreibt in seinem Buch „The Stress of Life“, dass die Thymusdrüse als erste Reaktion des Körpers auf Stress schrumpft und dass sich bereits die Lebensenergie vor jeder körperlichen Reaktion verringert.

In der Kinesiologie und energetischen Psychologie gilt die Thymusdrüse als Steuerungszentrale für den Energiefluss in den Meridianen. Durch das Beklopfen der Thymusdrüse wird der Energiefluss verbessert und das Meridiansystem harmonisiert.

In den 70er Jahren setzte der australische Psychiater Dr. John Diamond die Angewandte Kinesiologie im Bereich Psychotherapie ein und beschreibt u. a. das Klopfen der Thymusdrüse in seinen Büchern „Der Körper lügt nicht“ und „Die heilende Kraft der Emotionen.“ Er sagt, durch das Beklopfen der Thymusdrüse wird die körperliche, mentale und psychosomatische Abwehr gefördert und es wird für eine bessere, ausgeglichene Stimmung gesorgt. Er nennt die Thymusdrüse als die Kontrollstelle des Akupunktur-Energie-Systems im Körper.

Die Technik ist super EASY:

Klopf mit Knöcheln oder Fingerspitzen ca. ½ bis 1 Minute sanft auf die Thymusdrüse. Gerne im 3/4 Takt und wenn Du magst kombiniere das Thymusdrüsenklopfen mit der Affirmation: „Ich liebe und glaube, vertraue, bin dankbar und mutig!“

Tipp: Wenn Du eine Aufräum- oder Loslass-Aktion planst, mach vorher das Thymusdrüsenklopfen. Du wirst augenblicklich mehr Energie haben. Probier´s aus!

18. Dezember

Loslassen - innerer Dialog - Illustration von Frau, die sich einen Spiegel vorhält

Die Macht von Worten

Worte sind sehr machtvoll, genau wie unsere Gedanken und Gefühle.

Oft unterschätzen wir jedoch die Macht der Worte. Wir sprechen Worte schnell aus oder denken sie still in uns hinein. Und doch wirken sie, denn Worte sind mehr als nur Buchstaben und Laute.

Worte hinterlassen Spuren – in uns selbst und in der Welt um uns herum. Ein gesprochenes Wort kann trösten oder verletzen. Ein gedachter Satz kann stärken oder schwächen. Und manchmal wirkt das Ungesagte am tiefsten.

Vielleicht ist der Advent eine gute Zeit, um achtsamer zu werden mit dem, was wir sagen und mit dem, was wir über uns selbst denken. Denn jedes Wort ist wie ein Samenkorn. Worte tragen Schwingung, formen Atmosphäre, lenken Aufmerksamkeit und erschaffen Wirklichkeit. Sie brauchen vielleicht Zeit, wachsen jedoch oft unbemerkt, jedoch beständig.

Vielleicht magst Du heute darauf achten, wie Du innerlich mit Dir sprichst.. Sprichst Du streng oder liebevoll mit Dir? Nähren Dich Deine Worte oder entziehen sie Dir Energie? Beschimpfst Du Dich mit: „Ich bin einfach zu doof!“,  „Das krieg ich eh nicht hin!“ oder ermutigst Du Dich: „Ich geb mein Bestes!“, „Das hab ich gut hingekriegt!“, „Ich schaffe das!“ 

Um die Kraft von Worten, egal ob Du sie im Außen hörst oder innerlich zu Dir sagst, zu veranschaulichen, teile ich heute wieder eine Weisheits-Geschichte mit Dir.

Die Geschichte erzählt von einem Sufi (arabischer Weiser), der ein krankes Kind heilte. 

Eines Tages brachten Eltern ihr krankes Kind zu einem Weisen und baten ihn um Hilfe. Er wiederholte einige Worte, dann gab er das Kind den Eltern und sagte: „Nun wird es gesund werden.“

Ein Mann aus der Menge, der das nicht glauben wollte, warf ein: „Wie kann das möglich sein, dass jemand durch ein paar Worte geheilt werden kann?“

Von einem sanften Weisen erwartet niemand eine zornige Antwort. Doch jetzt drehte er sich zu diesem Mann und entgegnete ihm: „Du verstehst nichts davon. Du bist ein Narr!“

Der Mann fühlte sich sehr beleidigt. Sein Gesicht rötete sich und er wurde wütend.
Da sagte der Sufi: „Wenn ein Wort die Kraft hat, Dich wütend zu machen, warum sollte dann ein Wort nicht auch die Kraft haben zu heilen?“
(sinngemäß nach Hazrat Inayat Khan)

Neurowissenschaftler haben herausgefunden, dass wir täglich ca. 60.000 – 70.000 Gedanken denken und davon ca. 90% die gleichen wie am Tag zuvor.

Achte heute besonders auf Deine Gedanken und Worte. Von den täglich ca. 60.000 – 70.000 Gedanken wie viele Gedanken davon sprichst Du zu Dir positiv, wertschätzend, liebevoll?
Impuls für heute: Sprich ein Wort der Ermutigung – zu Dir selbst oder zu einem anderen Menschen und
beobachte, was es verändert.

17. Dezember

„Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens.“

Jean-Baptiste Massillon

Kannst Du das Positive in Deinem Alltag bewusst wahrnehmen? Oder hast Du Deinen Fokus eher auf das Negative gerichtet oder siehst eher das, was Dir fehlt?  

Und ja, nicht jeder Tag ist gut, jedoch hat jeder Tag auch etwas Gutes – dieses findest Du, indem Du Deinen Blickwinkel änderst, denn alles hat 2 Seiten.

Auf welche Seite des Bildes schaust Du – auf die rechte oder linke? Beide Seiten sind gleichzeitig da, jedoch die Seite, auf die Du Deinen Fokus richtest, die siehst Du – verrückt oder?

Die einfache Wahrheit, die unser Erleben stärker prägt als viele große Konzepte: Worauf Du Deine Aufmerksamkeit richtest, davon siehst/erlebst Du mehr.
Unser Geist ist wie ein Scheinwerfer. Er beleuchtet nicht alles gleichzeitig – sondern immer nur einen Ausschnitt. Und genau dieser Ausschnitt fühlt sich dann an wie „die ganze Wahrheit“.

Wir haben jeden Tag die Möglichkeit bewusst unsere Aufmerksamkeit zu richten auf::

  • das, was fehlt
  • das, was nicht reicht
  • das, was noch nicht da ist
  • das, was schiefgelaufen ist

oder auf

  • das, was da ist
  • das, was getragen hat
  • das, was gut genug war
  • das, was Dir heute geholfen hat

Beides existiert gleichzeitig, wie auf dem Bild,. Das Nervensystem reagiert jedoch sehr unterschiedlich darauf.

Wenn Dein Fokus ständig auf Mangel, Fehlern oder Sorgen liegt, bleibt Dein System im Alarmmodus.
Wenn Du lernst, auch das Gute bewusst wahrzunehmen, schaltet Dein Körper eher in Sicherheit, Ruhe und Weite und Dein System merkt: Ich bin nicht in Gefahr.

Übung: Schreibe Dir über einen längeren Zeitraum regelmäßig auf, wofür Du dankbar bist, also Dinge, Menschen, Erfahrungen die du bereits in Deinem Leben hast. Wenn Du dankbar bist, wird sich Dein Leben positiv verändern. Du schätzt Dein Leben mehr, freust Dich auch über kleine Dinge, Du wirst zufriedener, fühlst Dich wohler, hast weniger Stress und Ängste, wirst gelassener gegenüber Krisen und steigerst ganz nebenbei Dein Selbstwertgefühl.
Falls Du eher App´s bevorzugst, es gibt mittlerweile einige Dankbarkeitsapps, in die Du jederzeit reinschreiben kannst, wofür Du dankbar bist.

Die Psychologie bezeichnet eine dankbare Haltung als „wirkungsintensive Lebenseinstellung“. Forscher konnten die positive Wirkung von Dankbarkeit auf Gehirn, Gesundheit und Lebenszufriedenheit nachweisen und es heißt, dass Dankbarkeit der edelste Weg zu Gesundheit und Zufriedenheit ist, da niemand zugleich unglücklich und dankbar sein kann. Du richtest den Fokus auf das Gute, auf Wertschätzung und schenkst Dir damit innere Zufriedenheit

Und Dankbarkeit kann noch mehr: Menschen, die regelmäßig Dankbarkeitsübungen machten und eine dankbare Haltung einnahmen, waren glücklicher, optimistischer, Gesundheitswerte und Immunabwehr verbesserten sich, das Herzinfarktrisiko sank, der Schlaf war tiefer und besser, sie litten weniger unter Schlafstörungen, waren leistungsfähiger, widerstandfähiger gegenüber psychischen Erkrankungen, waren selbstbewusster, zufriedener, hatten weniger Stress und Ängste etc.

Wichtig ist jedoch Dankbarkeit regelmäßig zu üben und sich diese Haltung als Lebenseinstellung anzugewöhnen.

Studien zeigen, dass Dankbarkeit und positives Denken die Ausschüttung von Dopamin und Serotonin im Gehirn fördert, unser Belohnungssystem stärkt, das limbische System beruhigt und allgemein die Widerstandsfähigkeit gegen Stress erhöht.

Hier nochmal die Aufgabe:: Schreibe Dir über einen längeren Zeitraum regelmäßig auf, wofür Du dankbar bist, also Dinge, Menschen, Erfahrungen die Du bereits in Deinem Leben hast. Wenn Du dankbar bist, wird sich Dein Leben positiv verändern.

Und das Schöne daran ist, dass Du automatisch und ganz nebenbei Dinge, Menschen, Situationen loslässt, die Dir nicht mehr gut tun und die Dich belasten – Probier´s aus!

16. Dezember

Loslassen-trauriges kleines Mädchen

das heutige Türchen öffnet einen ganz besonderen Raum – heute geht’s um einen Teil in Dir, der viel stärker wirkt, als wir oft ahnen: Dein Inneres Kind.
Dieser Teil in Dir, der damals gelernt hat, wie laut Du sein darfst, wie viel Du leisten musst, und was Du tun „musst“, um geliebt, gesehen und gehört zu werden.

Dein Inneres Kind – warum es Dich prägt (und warum Loslassen erst dann möglich wird, wenn Du es verstehst)

Wir alle sind Bindungs- und sozialbedürftige Wesen. Ein Kind kann ohne Liebe, Sicherheit und Zugehörigkeit nicht überleben. Und genau deshalb prägt uns die Kindheit tiefer, als wir oft ahnen.

Wir lernen bereits sehr früh:

  • Wie viel Leistung „okay“ ist
  • Wie verrückt, wild, fröhlich oder emotional wir sein dürfen
  • Was wir tun müssen, um geliebt, sicher oder anerkannt zu werden
  • Wie wir uns in „unser Familiensystem“ einfügen müssen

Ein Kind stellt keine Fragen, es bewertet nicht, es beobachtet, passt sich an und lernt:

Ich bin liebenswert so wie ich bin.“ oder „Ich bin nicht liebenswert so wie ich bin – ich muss etwas dafür tun.“

Ich darf traurig, wütend, ängstlich, vertrauensvoll, fröhlich sein.“ oder Wut, Traurigkeit, Angst, Vertrauen, Freude sind Gefühle, die mich überfordern..
Sie sind (unausgesprochen) nicht erwünscht, sie zeigt man nicht (weil keiner damit umgehen kann).

Frühe Erfahrungen formen Muster

In der Kindheit beziehen wir ALLES auf uns und zwar ausnahmslos.
Wenn Mama traurig ist – „Das hat mit mir zu tun.“
Wenn Papa streng ist – „Ich bin schuld.“
Wenn keiner Zeit hat – „Ich bin nicht wichtig.“
Wenn Gefühle in der Familie keinen Platz haben – „Ich mache das mit mir selbst aus.“
Wenn Nähe fehlt – „Ich muss alles alleine schaffen.“

Manchmal übernehmen wir auch Gefühle wie Traurigkeit, Überforderung oder Angst unserer Eltern,  weil wir intuitiv (unbewusst) „helfen“ wollen und für Liebe alles tun.

Diese damals überlebenswichtigen Muster sind ein unhörbares, unsichtbares Grundrauschen und sind besonders in Situationen, die uns triggern, aktiv oder werden wieder aktiviert:

  • „Ich darf nicht zur Last fallen.“
  • „Ich muss stark sein.“
  • „Ich darf nicht laut sein.“
  • „Ich darf nicht zu viel sein.“
  • „Ich muss funktionieren.“
  • „Ich muss es allen recht machen.“
  • „Ich halte meine Gefühle zurück.“
  • „Ich trage die Verantwortung.“
  • „Keiner hört mir zu – also behalte ich alles für mich.“


Warum Loslassen oft schwer ist

Weil ein Teil in Dir — Dein Inneres Kind — immer noch versucht, dich zu schützen.
Es sagt nicht: „Ich will nicht loslassen.“
Es sagt:
„Ich habe Angst, dass dann jemand geht.“
„Ich habe Angst, nicht mehr genug zu sein.“
„Ich habe Angst, allein zu bleiben.“
„Ich habe Angst, Fehler zu machen.“
„Ich habe Angst, wieder verletzt zu werden.“
„Ich habe Angst loszulassen, weil ich dann keinen Halt mehr habe“.

Loslassen geht erst, wenn dieser jüngere Teil (und damit Dein Nervensystem) sich sicher, gesehen und angenommen fühlt.

Vielleicht magst Du heute reflektieren, welche Botschaft Du als Kind übernommen hast, die Du heute unbewusst noch lebst? Beispielsweise:

  • „Ich muss brav sein.“
  • „Ich darf nicht traurig sein.“
  • „Ich darf nicht zu viel sein.“
  • „Ich muss alles alleine schaffen.“
  • „Ich muss Leistung bringen, um geliebt zu werden.“
  • „Keiner hört mir zu – also behalte ich alles für mich.“
  • „Wenn ich Fehler mache, werde ich bestraft.“
  • „Ich darf nicht NEIN sagen.“
  • „Ich bin nicht so wichtig:“
  • …….
  •  

Ich wünsche Dir heute einen liebevollen Blick auf Dich!

 

15. Dezember

Loslassen über den Körper 02

Heute darf Dein Körper wieder loslassen – ganz praktisch, ganz spürbar.

Denn oft halten auch die Schultern fest, was längst gehen dürfte: Anspannung, Verklebungen, alte Gewohnheiten, vielleicht sogar Gedanken und Gefühle. Wir tragen Last auf den Schultern.

und wie immer gilt: Wenn Du Dich heute wieder ein paar Minuten bewusst bewegst, hilfst Du Deinem Körper, Spannung abzugeben. Und während Du das tust, erlaub Dir zu lächeln, denn dein Körper versteht über dieses Lächeln sofort: „Ich bin sicher. Ich darf loslassen“.
Und mit jeder kleinen Bewegung und jedem Lächeln sag Dir: „Ich darf mich frei fühlen. Ich darf mich wieder spüren.“

Heute unterstützt Dich wieder Dr. Margarita Noll von maggimotion und zeigt Dir eine Übung für die Schulter

Die Schulterübung steuert jeden Bewegungswinkel des Schultergelenks an. Viele dieser Bewegungen werden im Alltag nicht ausgeführt. Das Schultergelenk ist ein Kugelgelenk und somit in 360° beweglich. Wenn Bewegungsmöglichkeiten nicht genutzt werden, verliert der Körper die bewusste Ansteuerung und die Bewegung ist nicht mehr oder nur eingeschränkt möglich. Das Schultergelenk „rostet“ ein. Hier ein kurzer Schulter – Flow, um alle Winkel des Kugelgelenks anzusteuern. Diese Übung hat Dr. Margarita Noll in der Ausbildung von Liebscher und Bracht gelernt und findet sie effektiv und heilend“

Viel Spaß!

14. Dezember

Heute am 3. Advent machen wir eine Phantasiereise in ein Bildhauer-Atelier.

Vielleicht kennst Du die Geschichte von Michelangelo und seinem David., eine Geschichte, die so wunderbar zum Loslassen passt.

Bevor die Statue entstand, gab es nur einen riesigen, beschädigten Marmorblock.
Drei unterschiedliche Künstler hatten ihn schon abgelehnt. Sie sagten: „Unbrauchbar! Zu viel
kaputt! Da kann man nichts draus machen!“

Nur Michelangelo sah etwas anderes. Er sagte: „David war immer schon da.
Ich musste nur alles entfernen, was nicht David war.“

Drei Jahre lang meißelte er: Schicht für Schicht, Stein für Stein und entfernte alles, was überflüssig, hart oder beschädigt war. Und am Ende kam etwas zum Vorschein, das schon die ganze Zeit im Inneren steckte: Der wahre Kern – David.

Michelangelo zeigt, dass das Wesentliche schon in uns steckt. Wir müssen uns nicht „erschaffen“. In jedem von uns steckt ein „David“.
Unsere Aufgabe ist es, Masken fallen lassen, Erwartungen anderer abschlagen, alten
Schmerz lösen, Selbstzweifel wegmeißeln, Schichten von „Ich muss“ entfernen, übernommene Muster abtragen, alles entfernen, was nicht zu uns gehört

Dann tritt das hervor, was immer schon in uns war: unser inneres leuchtendes Ich, unser Kern, unser wahres Selbst.

Wenn Du magst, such Dir eine Platz, mach es Dir bequem, schließ die Augen und komm mit mir auf eine Fantasiereise nach Florenz..

   

13. Dezember

Loslassen - viele brennende Teelichter

Sankt Lucia – Lichterfest

Der Lucia-Tag ist vor allem in Schweden ein wichtiger Feiertag und bringt mitten in der dunkelsten Zeit des Jahres ein bisschen Licht und Hoffnung. Die Tradition geht auf die heilige Lucia von Syrakus zurück, deren Name „die Leuchtende“ bedeutet.

Nach der Legende brachte Lucia heimlich Essen zu verfolgten Christen und trug dabei einen Kerzenkranz, um beide Hände frei zu haben (daher das berühmte weiße Gewand und die Kerzenkrone).

Heute ziehen „Lucia und ihr kleiner Chor“ am 13. Dezember singend durch Schulen, Gemeinden und Altenheime. Dazu gibt es Safrangebäck und Pfefferkuchen – und vor allem das Gefühl von WärmeGemeinschaft und Licht.

Was passt besser zu „Lass Dein Licht leuchten“
als das Gedicht
von Marianne Williamson aus „Return to love“

12. Dezember

Was ich Dir noch sagen wollte,…..

heute erwartet Dich ein kleines Loslass-Ritual, eines, das oft mehr bewegt als viele Gespräche und das unglaublich wohltuend sein kann.

Wir alle tragen offene Geschichten mit uns herum – Worte, die unausgesprochen blieben, Gefühle, die keinen Platz fanden oder Sätze, die uns bis heute beschäftigen.

Deshalb setz Dich in Ruhe hin und schreibe heute einen Brief an jemanden, dem Du noch etwas sagen möchtest.
Wichtig: Der Brief wird nicht abgeschickt, er wird verbrannt
von daher schreibe ungefiltert, ungeschminkt, unzensiert und gerne voller Emotionen, in Deiner Sprache, so wie Dir der Schnabel gewachsen ist (also Deine Gedanken, die ja sowieso da sind).

Vielleicht ist dieser Mensch noch Teil Deines Lebens, vielleicht auch nicht, eventuell ist er schon verstorben oder vielleicht gibt es keinen Kontakt oder keine Möglichkeit für ein echtes Gespräch.

Dieses Ritual hilft Dir die Gefühle, die unausgesprochen geblieben sind, endlich für Dich zu klären und loszulassen.

Ich wünsche Dir einen stillen Moment, in dem Du alles aus Dir herausschreiben kannst, was Du schon lange mit Dir herumträgst und was Dir unsichtbar und unbemerkt Teile Deiner Lebensenergie raubt.

Und vielleicht spürst Du anschließend ein Aufatmen, mehr Frieden, mehr Weite oder einfach nur: „Gut, dass ich mir das endlich von der Seele geschrieben habe.“

Loslass-Ritual-Zettel verbrennen

Und wenn Du so weit bist, verbrenne diesen Brief und schau zu, wie er sich in Rauch und Asche auflöst.

Atme tief ein und aus und spüre ……

Ein Feuerritual hat eine starke Symbolkraft.

11. Dezember

Emotionen loslassen mit einer einfachen Klopftechnik

Sanft, körpernah und direkt wirksam.

Loslassen bedeutet nicht, dass Du „stark sein“ musst oder dass Du Gefühle ignorierst oder besser funktionieren sollst. Loslassen beginnt immer da, wo Du anerkennst, was da ist – Emotionen wie Traurigkeit, Ärger, Wut, Überforderung u.v.m. Alte Geschichten und Emotionen wirken oft nach und halten sich fest, wie kleine Kletten.

Emotionen sind Energie in Bewegung. Wenn sie jedoch keinen Ausdruck finden, bleiben sie im Körper stecken, ähnlich einem Knopf, der gedrückt wird und nicht zurückspringt. Dadurch wird der Fluss der Lebensenergie unterbrochen und blockiert.

Um diese Anspannung zu lösen, kann die Klopftechnik ein einfaches Selbstcoaching-Tool sein.

Warum Klopfen wirkt 
Unsere Emotionen hängen eng mit dem Nervensystem zusammen.
Wenn etwas uns stresst, aktiviert das Gehirn den „Alarmmodus“ Fight – Flight – Freeze.

Durch sanftes Klopfen auf bestimmte Akupunkturpunkte am Körper kommt die gestaute Energie wieder in Bewegung und es passiert Folgendes:

  • Die Stressreaktion fährt herunter und der Körper versteht: „Hier ist keine Gefahr“
  • Die Energie der Emotion kann sich bewegen und gerät in Fluß
  • Der innere Druck lässt nach
  • Du kommst zurück ins Hier und Jetzt

Es ist wie ein Reset, ein Aufatmen.

Warum Klopfen und Loslassen so gut zusammenpassen

  • Emotionen werden greifbarer
  • Der Körper bekommt eine aktive Rolle
  • Du bleibst liebevoll bei Dir
  • Du musst nichts verdrängen
  • und Du merkst plötzlich: Loslassen ist kein Kopfprozess, es ist ein Körperprozess
  • Energie kommt wieder ins fließen

Deine kleine Klopf-Routine für heute (ca. 2 – 5 Minuten
(für Anfänger geeignet – Du kannst nichts falsch machen)

Start: Nimm wahr, wie Du Dich aktuell fühlst und ordne Dich auf einer Skala von 0 – 10 ein (0 = kein Stress, Druck, Anspannung – 10 maximaler Stress, Druck, Anspannung).

Nun reibe den Heilenden Punkt sanft von innen nach außen, so als würdest Du etwas aus dem Körper Richtung Arm hinausdrehen und sprich: „Auch wenn ich gerade Anspannung spüre (dieses Gefühl da ist, ich unsicher bin, ich Angst habe, …………), liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin“ („bin ich okay so, wie ich bin“ oder „wertschätze ich mich so, wie ich bin“).
(Der Heilende Punkt (HP) oder Selbstakzeptanz-Punkt liegt auf der Herz-Seite, zwischen Schlüsselbein und Brustmuskelansatz. Dort kannst Du eine kleine weiche Vertiefung ertasten. Wahrscheinlich wirst Du ihn schnell finden, denn in der Regel ist er sehr empfindlich).

Danach klopfe die Punkte 1 – 8 (je Punkt ca. 5 – 10 x) – Hierbei ist es egal, ob Du einseitig oder beidseitig oder rechts oder links oder abwechselnd klopfst – spür einfach, was sich für Dich am besten anfühlt.

Nun wähle einen Satz und klopfe dabei die Punkte z.B.:

  • „Ich erlaube meinem Körper, sich zu beruhigen.“
  • „Ich darf loslassen, was nicht mehr zu mir gehört.“
  • „Ich wähle heute Leichtigkeit.“
  • „Diese Unsicherheit (hier bitte ein Dein aktuelles Gefühl nennen).“


Nun klopfe

  • 1 – Anfang der Augenbraue
  • 2 – Ende der Augenbraue (am Knochen)
  • 3 – Mittig unter dem Auge (da gibt es eine kleine Kuhle im Knochen)
  • 4 – Mittig zwischen Nase und Oberlippe
  • 5 – Mittig zwischen Oberlippe und Kinn (in der Falte)
  • 6 – Rechts und links unter Schlüsselbein (dies sind Nierenpunkte und wichtig bei Angst)
  • 7 – Seitlich etwa Handbreit unter den Achseln, in Höhe der Brustwarze.
  • 8 – Handkante, Karatepunkt


Zum Abschluss tief einatmen, lange ausatmen und nachspüren, wie Du Dich nun fühlst.  Ordne Dich wieder auf der Skala von 0 – 10 ein
(0 = kein Stress, Druck, Anspannung – 10 maximaler Stress, Druck, Anspannung).

Hinweis: Außer den oben genannten Punkten, gibt es noch weitere Klopfpunkte und auch der Gamut-Punkt: Handrücken, zwischen dem Knochen des kleinen und des Ringfingers. Für heute und weil ich nicht weiß, ob Du Anfänger oder bereits erfahren mit dem Klopfen bist, lassen wir diese außen vor.

Du kannst auch einfach alle Punkte – ohne einen Satz auszusprechen oder ein Gefühl zu benennen – klopfen. Du wirst spüren, dass sich etwas in Deinem System verändert. 

Falls Dich Klopfen interessiert, sprich mich gerne an. Mitte Januar veröffentliche ich meinen 8-wöchigen Online-Kurs „Let´s tap!“.  In 8 Modulen erkläre ich die unterschiedlichen Klopf-Techniken, gehe auf alle Punkte genauer ein, was sie bedeuten, wofür man sie noch spezieller einsetzen kann, welche Emotionen damit verbunden sind u.v.m.
Wenn Du magst und Dich das Klopfen interessiert, kannst Du Dich dafür gerne unverbindlich auf meiner Seite lasse-los.de in die Warteliste eintragen. Du bekommst dann rechtzeitig alle Informationen. Ach ja, wenn Du noch ein Weihnachtsgeschenk für Dich oder … suchst, ich stelle Dir gerne einen Gutschein dafür aus.

Aber nun erst einmal: Viel Spaß beim Klopfen!

10. Dezember

Loslassen - Räuchern

gestern hast Du im Außen losgelassen – Dinge sortiert, eine Ecke frei geräumt, eine Schublade ausgemistet – klein oder groß, das ist völlig egal. 
Wichtig ist nur: Du hast Freiraum und Weite geschaffen.

Und vielleicht hast Du es gespürt: Wenn wir Dinge loslassen, verändert sich etwas in uns. Jedoch gleichzeitig bleibt manchmal eine feine „Schwere“ im Raum zurück. Oft ein Rest von alten Erinnerungen, Stimmungen, Stressmomenten, Gedankenwolken, Energiefelder. Diese sind nicht sichtbar, jedoch spürbar.

Denn Gegenstände tragen Informationen und Räume speichern ErlebnisseUnd selbst wenn die Dinge weg sind, hängen oft noch energetische Felder in der Luft. Alte Energie, die sich nicht in den Müll werfen lässt. 
Und genau hier kommt das heutige Türchen ins Spiel.

Warum Räuchern die natürliche Fortsetzung des Aufräumens ist

Wenn Du Ordnung geschaffen hast, im Außen losgelassen hast, darf sich auch die Energie  im Raum lösen.
Räuchern ist dafür wie geschaffen und eines der ältesten Rituale der Welt, denn

  • Rauch bewegt stagnierende Energie
  • Kräuter wirken antibakteriell und stimmungsklärend
  • dein Unterbewusstsein versteht: „Jetzt beginnt etwas Neues.“
  • der Raum bekommt einen echten Reset

Früher war Räuchern Alltag und Brauchtum im Rhythmus der Jahreszeiten. Vor dem Winter, nach Krankheiten, nach Streit, wenn jemand in einem Zimmer gestorben war, vor Neubeginn u.v.m. wurde ausgeräuchert. Es war kein Zauber, sondern Alltag.

Heute nutzen wir es, um das Loslassen komplett zu machen: Außen sortieren und innen reinigen.

Die Geschichte: Der Raum, der aufatmete

Es war einer dieser Tage, an denen alles ein bisschen schwerer wirkte:
Der Schreibtisch voll, die Gedanken eng, der Körper müde. Nichts Dramatisches, nur dieses diffuse Gefühl von „zu viel“.

Also entschied sie sich, wenigstens eine kleine Ecke aufzuräumen, nur eine Schublade, mehr war nicht geplant.

Sie öffnete sie und fand Dinge, die längst ihre Zeit hinter sich hatten. Alte Zettel, vergessene Kleinigkeiten, Erinnerungen, die keinen Platz mehr brauchten. Sie sortierte aus, schloss die Schublade und plötzlich fühlte es sich an, als hätte jemand ein Fenster im Kopf geöffnet.

Doch als sie in den Raum sah, merkte sie, dass da noch etwas hing. Eine Stimmung, ein Rest vom „Zu viel“.

Sie zündete ihr kleines Räucherbündel aus Salbei, Lavendel und Wachholder an, dass sie im Sommer selber gebunden und getrocknet hatte. Der Rauch stieg auf, wanderte durch die Ecken, unter die Möbel, über den Boden und sie sagte leise: „Alles Schwere darf jetzt gehen. Ich mache Platz für Neues.“

Warum Räuchern emotional so gut tut

  • Es gibt Deinem Loslassen ein sichtbares Ritual
  • Dein Nervensystem versteht: Jetzt ist es wirklich vorbei.“
  • Der Raum fühlt sich sauber, klar und neu an
  • In der Leere entsteht Weite, Inspiration, Frieden
  • Du spürst Dich selbst wieder – ohne Ablenkung


Räuchern nach dem Aufräumen ist wie:

  • äußerer Hausputz
  • energetischer Hausputz
  • innerer Hausputz

Wenn Du magst, such Dir einen kleinen Bereich aus, den Du gestern freier gemacht hast.
Räuchere diesen Ort und sprich leise oder innerlich: „Ich lasse das Alte gehen. Neues darf kommen.“ Anschließend lüfte für ein paar Minuten und spüre nach, wie sich der Raum verändert hat und was es mit Dir macht. 

Räuchermischungen gibt es unglaublich viele – zum Klären von Räumen reichen: weißer Salbei, Wacholder und wenn Du magst auch Weihrauch. So schaffst Du innen wie außen Weite.

Vielleicht ist es eine schöne Idee, dass Du Dir im nächsten Jahr Dein eigenes Räucherbündel bindest? 
Denn, wenn Du ein Räucherbündel selbst bindest, entsteht mehr als nur Rauch. Du verwebst meditativ das achtsame Sammeln der Pflanzen, Deine Gedanken, Deine Energie beim Binden Deines persönlichen Räucherbündels. Umwickle die Zweige, Kräuter mit Naturgarn und hänge das Bündel zum Trocknen auf.

Schau mal, was bei Dir in der Umgebung oder in Deinem Garten so wächst – Tanne, Wacholder, Salbei, Lavendel, Rosmarin, Thymian, Majoran, Beifuß, Ringelblume, Scharfgarbe etc.
Probier’s gerne aus, Du kannst nichts falsch machen. Viel Freude dabei!

9. Dezember

Loslassen im Außen – Warum Ordnung innerlich wirkt

Loslassen - 2 Regale - 1x Unordnung - einmal Ordnung

Ein Türchen für Klarheit, Ruhe & echten Freiraum

im heutigen Türchen geht’s um etwas, das oft unterschätzt wird, jedoch innerlich unglaublich viel bewegt: Das Loslassen im Außen und Warum Ordnung Dich innerlich ruhiger, klarer und leichter macht.

Dein Raum, der Dich umgibt beeinflusst Deinen Kopf. Ganz einfach: Weniger Dinge bedeuten weniger Reize.

Heute erfährst Du

  • warum ein klarer Raum dein Nervensystem beruhigt
  • wie Freiraum zu neuen Ideen führt
  • und warum Loslassen im Außen oft der einfachste Weg ist,
    um innen Frieden zu schaffen

Ich wünsche Dir einen Moment von Leichtigkeit beim Lesen und
vielleicht sogar eine kleine Ecke, die heute ein bisschen freier wird.

Oft glauben wir, Ordnung sei nur „Haushalt“. Etwas, das man halt macht, wenn Besuch kommt oder wenn man mal wieder den Überblick verliert.

Aber in Wahrheit passiert beim Aufräumen etwas viel Tieferes:

  • Dein Raum beruhigt Deinen Kopf
  • Weniger Dinge bedeuten weniger Reize
  • Dein Nervensystem atmet auf

Ordnung ist sichtbares Loslassen. Dein Gehirn liebt klare Flächen und Struktur, sie beruhigen. Chaos und ein unaufgeräumter Raum senden permanent unterschwellige Botschaften wie: „Hier ist etwas, das Du noch tun solltest“, „Hier wartet noch Arbeit auf Dich“.
Das macht müde, unruhig, stresst und manchmal sogar traurig, ohne genau zu wissen, warum. Unordnung führt zu mentaler Erschöpfung, selbst wenn man physisch gar nichts tut.

Warum Ordnung innerlich wirkt:

Ein klarer Raum beruhigt Dein Nervensystem.
Studien zeigen: Unordnung erhöht das Stresshormon Cortisol. Ordnung wirkt wie ein inneres „Ahh… endlich“, weil das Gehirn weniger verarbeiten muss.

  • Du fühlst dich freier & leichter
    Dinge haben Gewicht, auch emotional. Wenn Du weniger besitzt, spürst Du mehr Weite, mehr Freiheit, mehr Du.
  • Mehr Inspiration & Ideen
    Kreativität braucht „wortwörtlich“ Raum. In klaren Räumen entsteht Neues.
    In vollgestopften Kellern (oder Köpfen) eher weniger.
  • Mehr Fokus, weniger Ablenkung
    Jeder sichtbare Gegenstand ist ein kleiner Reiz. Weniger Reize bedeuten automatisch mehr Konzentration. Dein Gehirn bedankt sich sofort
  • Selbstwirksamkeit und mentale Gesundheit
    Durch Aufräumen haben wir Kontrolle über unsere eigene Umwelt. Viele Menschen erleben z.B.  Putzen und Ordnung schaffen als beruhigendes Ritual, weil es das Gefühl vermittelt: “Ich habe Einfluss auf meine Welt”.
  • Dopaminausschüttung im Belohnungszentrum
    Sobald wir aufräumen und das Ergebnis sichtbar wird, wird unser Belohnungszentrum im Gehirn aktiviert und Dopamin ausgeschüttet. Wir fühlen uns gut und ein bisschen glücklicher.

Loslassen trainierst Du hier am einfachsten, wenn Du lernst Dinge loszulassen.
Als Folge-Effekt fällt es Dir auch leichter, Gedanken, Erwartungen und alte Muster loszulassen, weil Dein Körper merkt: „Es ist sicher, etwas gehen zu lassen.“

Vielleicht magst Du heute etwas loslassen?

  • eine Schublade aufräumennur eine. Das ist oft genug, um innerlich spürbar aufzuatmen.
  • eine Ablagefläche frei machenDer Blick auf eine leere Fläche bringt unglaublich viel Ruhe
  • ein Ding, das Du schon lange nicht mehr brauchst Nur eins. Mehr ist nicht nötig, um Dein System auf „Loslassen ist sicher“ einzustellen.


Dein Adventsimpuls für heute:
„Wenn ich im Außen loslasse, entsteht innen Raum für Frieden.“

 

8. Dezember

Loslassen mit der Strichmännchen-Technik

Loslassen-Strichmännchentec

heute stelle ich Dir eine simple Selbstcoaching-Methode vor mit der Du emotionale Bindungen, Spannungen oder Energiefäden zwischen Dir und einer Person, einer Situation, einem Gefühl klären und loslassen kannst.

Manchmal hängen wir innerlich noch an Personen, Dingen und alten Geschichten – nicht, weil wir das wollen, sondern weil unser System denkt: „Das ist wichtig“. „Das darf ich noch nicht loslassen“ usw. 

Genau hier hilft die Strichmännchen-Technik von Jaques Martel. Sie ist einfach, jedoch wirkungsvoll.

Heute bekommst Du eine Mini-Anleitung, die du sofort anwenden kannst. Die Anwendung der Methode dauert nur wenige Minuten und kann von jedem ohne Vorkenntnisse durchgeführt werden.

Die Strichmännchen-Technik nach Jacques Martel

Die Strichmännchen-Technik ist eine kleine Übung, mit der Du emotionale Bindungen, Spannungen, Verstrickungen oder Energiefäden zwischen Dir und einer Person, Situation oder sogar einem Gefühl klären oder loslassen kannst.
Sie funktioniert, weil Du Deinem Unterbewusstsein ein klares, visuelles Symbol gibst: „Ich löse mich von dem, was mich belastet.“

Du brauchst nur: Papier, Stift, 2 – 5 Minuten Zeit, evtl. Schere

So funktioniert die Technik: Zeichne auf ein weißes Blatt Papier (Querformat) links und rechts 2 Strichmännchen – Links Dich selbst (schreibe darunter Deinen Namen) und rechts die  andere Person (Name darunter).

Nun zeichne einen Lichtkreis um Dich herum (inkl. Namen), zeichne anschließend Lichtstrahlen (wie bei einer Sonne) und während Du zeichnest, denke oder sage laut: „Ich wünsche mir für mich das Allerbeste“ – „Ich weiß noch nicht, was das Beste für mich ist“.

Das Gleiche machst Du mit der anderen Person: Zeichne einen Lichtkreis um die Person herum (inkl. Namen), zeichne anschließend Lichtstrahlen (wie bei einer Sonne) und während Du zeichnest, denke oder sage laut: „Ich wünsche mir für (Name) das Allerbeste“  – „Ich weiß nicht, was das Beste für (Name) ist“.

Nun zeichnest Du einen weiteren Lichtkreis, der die beiden kleinen Lichtkreise umschließt und denke oder sage: „Ich wünsche uns das, was für uns das Beste ist und alles was zum höchsten Wohle für uns ist“ – „Ich weiß nicht, was das Beste für uns beide ist“.

Nun zeichne zwischen den beiden Figuren 7 Verbindungslinien.
Beginne beim untersten Energiezentrum, dann das zweite, dritte – bis zum 7. Chakra. Diese Linien stehen für emotionale, mentale und energetische Bindungen oder Verstrickungen.

Jetzt trenne symbolisch das Blatt in der Mitte durch – entweder mit einer Schere oder von Hand in der Mitte durchreißen. Danach zerknüllst Du beide Stücke und wirfst sie in den Papierkorb. Alternativ kannst Du sie auch schreddern oder verbrennen – schau, was für Dich stimmig ist.

Während Du dies tust, sprich: „Ich akzeptiere, ich akzeptiere, ich akzeptiere. Danke, danke, danke.“ Und als Abschlusssatz: „Danke, es ist vollbracht!“ oder „Danke, es ist erledigt!“

Warum wirkt das? Weil dein Gehirn Symbole sehr ernst nimmt. Visuelle Handlungen (zeichnen, trennen, zerreißen) sind wie kleine Befehle ans Unterbewusstsein: „Ich  löse das jetzt.“ Sie beruhigen das Nervensystem, schaffen Klarheit und helfen Dir, emotional Abstand zu gewinnen.

Buchempfehlung: Die Strichmännchen-Technik: Für emotionale Selbstheilung, Lösung aus Abhängigkeiten und für gute Beziehungen – nach Jacques Martel

7. Dezember - 2. Advent

eine Geschichte zum Entspannen, Nachdenken und Herz erwärmen

Loslassen - rosa Tütchen mit Smiley

heute zum 02. Advent teile ich eine wunderschöne Geschichte mit Dir.
Die Geschichte vom rosa Tütchen. Vielleicht kennst Du sie schon – ich persönlich lese sie immer wieder gerne – einfach als Erinnerung für mich.

Das rosa Tütchen

Als ich eines Tages traurig durch den Park schlenderte und mich auf einer Parkbank niederließ, um über alles nachzudenken was in meinem Leben schiefläuft, setzte sich ein fröhliches kleines Mädchen zu mir. Sie spürte meine Stimmung und fragte: „Warum bist du so traurig?“

„Ach“ sagte ich „ich habe keine Freude im Leben. Alle sind gegen mich. Alles läuft schief. Ich habe kein Glück und ich weiß nicht, wie es weitergehen soll“.

„Hmmm“, meinte das Mädchen. „Wo hast du denn dein rosa Tütchen?
Zeig es mir mal. Ich möchte da mal hineinschauen.“

„Was für ein rosa Tütchen?“ fragte ich sie verwundert.
„Ich habe nur ein schwarzes Tütchen.“

Wortlos reichte ich es ihr.
Vorsichtig öffnet sie mit ihren zarten kleinen Fingern den Verschluss und sah in mein schwarzes Tütchen hinein. Ich bemerkte, wie sie erschrak.
„Es ist ja voller Alpträume, voller Unglück und voller schlimmer Erlebnisse!“

„Was soll ich machen? Es ist eben so. Daran kann ich doch nichts ändern.“

„Hier nimm,“ meinte das Mädchen und reichte mir ein rosa Tütchen.
„Sieh hinein!“

Mit etwas zitternden Händen öffnete ich das rosa Tütchen und konnte sehen, dass es voll war mit Erinnerungen an schöne Momente des Lebens. Und das, obwohl das Mädchen noch jung an Menschenjahren war.
„Wo ist dein schwarzes Tütchen?“ fragte ich neugierig.

„Das werfe ich jede Woche in den Müll und kümmere mich nicht weiter darum“, sagte sie.
„Für mich ist es wichtig, mein rosa Tütchen im Laufe des Lebens voll zu bekommen. Da stopfe ich soviel wie möglich hinein. Und immer, wenn ich Lust dazu habe oder ich beginne traurig zu werden, dann öffne ich mein rosa Tütchen und schaue hinein. Dann geht es mir sofort besser.“

Noch während ich verwundert über ihre Worte nachdachte, gab sie mir einen Kuss auf die Wange und war verschwunden.
Neben mir auf der Bank lag ein rosa Tütchen. Ich öffnete es zaghaft und warf einen Blick hinein. Es war fast leer, bis auf einen kleinen zärtlichen Kuss, den ich von einem kleinen Mädchen auf einer Parkbank erhalten hatte. Bei dem Gedanken daran musste ich schmunzeln und mir wurde warm ums Herz.
Glücklich machte ich mich auf den Heimweg, nicht vergessend, am nächsten Papierkorb mich meines schwarzen Tütchens zu entledigen.

Verfasser unbekannt

6. Dezember - Nikolaus

Bischofsmütze, goldener Stab und Buch

Ich bin in einer erzkatholischen Gegend aufgewachsen. Im Kindergarten kam der Nikolaus mit Mitra, einem goldenen Bischofsstab, einem großen goldenen Buch und einer Rute. Wir Kinder hatten ziemlich Respekt vor der großen polternden Gestalt.

Der „Nikolaus von Myra mit goldenem Buch“ ist vor allem ein katholisch geprägter Erziehungsbrauch, der sich im Laufe der Jahrhunderte entwickelt hat.

Die Idee dahinter:

  • Das goldene Buch:
    Symbol dafür, dass der Nikolaus alles Gute sieht. Es steht für Nächstenliebe, Gerechtigkeit und „ich sehe, was Du Gutes getan hast“ und sollte und soll Kinder ermutigen. Bis heute hält sich die Frage: Warst Du denn brav?
  • Die Rute:
    war ein Erziehungssymbol und Strafinstrument. Sie sollte daran erinnern, dass schlechtes Verhalten Konsequenzen hat und galt als Erinnerung an moralische Werte und Respekt.

In vielen Regionen ist die Rute inzwischen komplett verschwunden Der Fokus liegt heute eher auf Ermutigung als auf „Drohkulisse“.

Heute ist es Tradition, dass am 5. Dezember Schuhe vor die Tür gestellt werden und am nächsten Morgen wie von Zauberhand gefüllt sind. Der Ursprung dieses Brauchs liegt beim heiligen Nikolaus, der im 3./4. Jahrhundert in der heutigen Türkei lebte.

Nikolaus war bekannt dafür, sein vererbtes Vermögen an Bedürftige zu verschenken. Eine bekannte Geschichte erzählt, dass er nachts Goldklumpen in den Kamin einer armen Familie warf und so drei Jungfrauen davor bewahrte als Prostituierte zu enden. Ihr verarmter Vater konnte für seine Töchter keine Mitgift für eine Heirat leisten. Die Goldklumpen landeten in den dort aufgehängten Stiefeln und Socken. Das gilt als Anfang des heutigen Nikolausbrauchs.

Wenn es tatsächlich ein goldenes Buch über gute Taten gäbe, was stünde da über Dich drin?

Nimm Dir heute ein paar Minuten bewusst Zeit, setz Dich vielleicht mit einer warmen Tasse Tee auf die Couch und überlege Dir, was Du schon alles Gutes im Leben getan hast. 

Situationen, wo Du

  • von ganzem Herzen gegeben hast
  • andere unterstützt hast
  • getröstet hast
  • jemanden Zeit geschenkt hast
  • jemanden die Einkaufstasche getragen hast
  • Kleidung, Sachen etc. für wohltätige Zwecke gespendet hast
  • jemanden zugehört hast, der ein offenes Ohr gebraucht hat
  • jemanden ein Lächeln geschenkt hast
  • jemandem die Vorfahrt gegeben hast
  • für jemanden gekocht hast, der krank war
  • jemanden im Krankenhaus besucht hast
  • im Winter Vögel gefüttert hast
  • beim Aufräumen geholfen hast
  • …….
  • …….
  • …….

Denk dran: Jede Geste, jede Freundlichkeit, jede Hilfsbereitschaft, jede Wertschätzung, jede gute Tat, jedes Lächeln etc. zählt.

Übrigens: Sobald du etwas Gutes tust, beschenkst Du Dich auch selbst. (dies ist mittlerweile sogar neurowissenschaftlich bewiesen). 

5. Dezember

Loslassen - junge Frau mit Stift zwischen den Zähnen

Übung: Lächeln

Lächeln hat eine starke positive Wirkung auf Dein Selbstbewusstsein und Deinen Gemütszustand und kann Deine Stimmung unmittelbar in eine positive Richtung lenken.

Dabei ist es egal ob Du lächelst, weil Du an einen tapsigen Welpen, an ein Kompliment, den bevorstehenden Urlaub denkst oder ob Du Dir einfach einen Stift zwischen Deine Zähne schiebst. Durch den eingesetzten Stift hebst Du automatisch oder teilweise unbewusst Deine Mundwinkel und sagst Deinem System, über die Körper-Gehirn-Verbindung, dass Du happy (und in Sicherheit) bist.

Dein Körper schüttet automatisch lebenswichtige Glückshormone aus, stärkt Dein Immunsystem und baut gleichzeitig Stresshormone ab.

Außerdem passiert etwas wunderbares in unserem Nervensystem – Der Kampf- und Fluchtmechanismus wird gestoppt, denn Lächeln bedeutet für unser System: „Ich bin in Sicherheit“, „Ich darf Loslassen“, „Alles ist gut“.

Beim Thema Loslassen geraten wir oft automatisch unter Stress, denn in unserem evolutionär  ältesten Teil unseres Gehirns, dem Reptiliengehirn, ist Loslassen verknüpft mit Angst vor dem Unbekannten, Angst vor Verlust, Unsicherheit u.v.m.  Alles, was uns vertraut ist und so bleibt, wie es ist, gibt uns Sicherheit – es ist unsere sichere Komfortzone. Dabei ist es unserem Nervensystem total egal, ob es Personen, Möbel, Zeitungen, Klamotten usw. sind, die uns belasten, nicht mehr dienlich sind oder uns niederdrücken. Sogar die angeschlagene Tasse gibt uns „unbewusst“ Sicherheit, dann all das ist bekannt und nicht gefährlich.

Kennst Du das? Beim Loslassen meldet sich oft das schlechte Gewissen oder wir werden traurig, wenn wir etwas loslassen wollen, dass uns an eine nahestehenden Menschen erinnert.
Erinnere Dich: Das ist die Sprache unseres ältesten Gehirnteils, dass uns nur schützen will, ein uralter Reflex. 

Probier einfach mal aus, wie es ist mit einem Lächeln loszulassen – notfalls auch mit einem Stift zwischen den Zähnen ;).

4. Dezember

Loslassen über den Körper 01

Heute darf Dein Körper loslassen – ganz praktisch, ganz spürbar.

Denn oft halten wir im Nacken fest, was längst gehen dürfte: Anspannung, Verklebungen, alte Gewohnheiten, vielleicht sogar Gedanken und Gefühle. Uns sitzt Angst, Stress, der Chef, … im Nacken.

Wenn Du Dich heute ein paar Minuten bewusst bewegst, hilfst Du Deinem Körper, Spannung abzugeben. Und während Du das tust, erlaub Dir zu lächeln, denn Dein Körper versteht über dieses Lächeln sofort: „Ich bin sicher. Ich darf loslassen“.
Und mit jeder kleinen Bewegung und jedem Lächeln sag Dir: „Ich darf mich frei fühlen. Ich darf mich wieder spüren.“

Hinter dem heutigen Türchen ist ein Video von Dr. Margarita Noll von maggimotion versteckt. Sie zeigt Dir eine besondere Übung für den Nackenbereich. 

“ Im Nacken sitzen unsere ganzen Befürchtungen, Bedrohungen und Ängste. Wir ziehen die Schultern hoch, verkürzen die Halsmuskulatur und der Kopf wird nach vorne geschoben. Wir sind in einem Fight und Flight Modus – jeden Moment bereit zu kämpfen oder zu flüchten.

Diese Übung hilft dir, diese Daueranspannung bewusst wahrzunehmen und aufzulösen und somit eine Entspannung für den gesamten Körper zu ermöglichen. Diese Übung habe ich in der Ausbildung von Liebscher und Bracht gelernt und finde sie effektiv und heilend.“

Für Dr. Margarita Noll, Bewegungstrainerin und Gesundheitscoach und Name hinter „maggimotion“ ist Bewegung Freude. Sie liebt es, ihren Körper in der Bewegung zu spüren und sich dadurch selbst mit ihrem Inneren zu verbinden. Heute schenkt sie Dir eine Übungssequenz aus ihren heilenden langsamen Flowbewegungen.

Ihr Ziel ist es den Körper zurück in seinen natürlichen Bewegungsfluss zu bringen und Freude, Spaß und Wohlbefinden auszulösen. In München bietet sie Calligraphy Flow, Flexibility Flow, Faszien Flow, Power Flow, individuelles und maßgeschneidertes Personal Training oder Workshops an.

Ihr Motto: „Nimm Dir täglich Zeit für Dich und deinen Körper!“

Viel Freude mit dem Video!

3. Dezember

Loslassen-3 eiiges Gehirn

Loslassen verstehen

Warum Loslassen schwerfällt
Loslassen klingt so einfach, biologisch gesehen ist es das jedoch nicht. Unser Nervensystem liebt Bekanntes, selbst wenn es uns belastet. Jede Veränderung bedeutet potenzielle Gefahr. Das ist der Grund, weshalb wir an Gedanken, Mustern, Dingen, Erwartungen und alten Geschichten festhalten.

Loslassen gelingt nicht durch Willenskraft, sondern durch Sicherheit im Körper.

Dein altes Gehirn & der innere Alarm
Der älteste Teil unseres Gehirns, das Reptiliengehirn, ist der Teil Deines Gehirns, der für Schutz und fürs Überleben zuständig ist. Dieser Teil arbeitet nach alten Regeln und zwar ausnahmslos. Er unterscheidet nicht zwischen „das ist gut für dich“ und „das ist vertraut“.

Für ihn gilt nur: Vertraut = sicher. Alles Neue macht ihn nervös, ist bedrohlich und blockiert das Loslassen. Lieber halten wir an Bekanntem fest, kontrollieren, vermeiden und lenken uns ab. Das ist ganz normal und kein Fehler für unsere Kontrollinstanz. Du kennst sicher das Sprichwort: „Lieber das bekannte Unglück, als das unbekannte Glück!“

Sicherheit im Körper aktivieren
Loslassen wird erst möglich, wenn dein Körper versteht: „Es ist sicher.“ 
Die stärksten Signale an unseren Bodyguard sind: lange Ausatmung – Schultern sinken lassen – Kiefer lockern – Hand öffnen – langsam bewegen und Orientierung im Raum.
Diese Signale beruhigen unsere Alarmzentrale und öffnen die Tür fürs Loslassen.

Hier drei kleine Übungen für sofortige Erleichterung

  • Atem-Reset: 4 Sekunden einatmen – 6–8 Sekunden ausatmen – 5  Wiederholungen
  • Handöffnungs-Ritual: Faust machen – langsam öffnen. Symbol für „Ich lasse los“.
  • Schultern sinken lassen

 

2. Dezember

heute schenke ich Dir mein Booklet „Das Körperpendel“. Das Körperpendel ist bekannt aus der Kinesiologie, einer ganzheitliche Methode, die darauf basiert, dass unser Körper auf verschiedene Reize reagiert. 

Nachdem Du aufgeschrieben hast, was Du in dieser Adventszeit alles loslassen willst, kannst Du heute mit dem Körperpendel austesten, was Priorität beim Loslassen hat – Materielles, alte Gefühle, übernommene Muster, ungute Beziehungen zu Personen, Dinge etc.

Viel Freude mit dem heutigen Türchen.

1. Dezember

Der Advent war früher eine Zeit der Reinigung und Vorbereitung – eine Phase des Fastens, des inneren Aufräumens und des bewussten Ankommens im eigenen Herzen.
Auch wenn wir heute vieles anders leben, bleibt diese ursprüngliche Bedeutung bestehen: Der Advent lädt uns ein, langsamer zu werden, Ballast loszulassen und Raum für Neues zu öffnen.

Heute öffnet sich ein Türchen, das Dich an etwas erinnert, dass wir im Alltag schnell vergessen: dass Du nicht alles mittragen musst, was Dich müde macht.

Wenn die Tage kürzer werden und die Welt stiller wird, entsteht in uns ein natürlicher Wunsch nach Rückzug und Klarheit. Eine sanfte Tür öffnet sich nach innen. Gedanken sortieren sich, alte Muster melden sich noch einmal, und wir spüren, was wir nicht mehr mitnehmen wollen.

Licht, Kerzen, Sterne – all diese Symbole erinnern uns daran, dass Reinigung nicht strenge Disziplin bedeutet, sondern ein liebevolles Zurückfinden:
zu Ruhe,
zu Klarheit,
zu uns selbst.

Vielleicht möchtest du in dieser Adventszeit ganz bewusst loslassen – Erwartungen, Erschöpfung, alte Geschichten. Vielleicht möchtest du neue Hoffnung einladen oder einfach wieder tiefer atmen.

Der Advent ist eine leise Erinnerung: Du darfst dich reinigen, erleichtern und neu ausrichten. In deinem Tempo, in deiner Wahrheit.

Bevor du jedoch beginnst, nimm dir einen Moment Zeit, um für dich zu klären, wie du diesen Advent ausrichten willst.
Frag dich:

  • Was willst Du beginnen loszulassen?
  • Was passt nicht mehr zu dir?
  • Welche Rolle spielst du noch, obwohl sie dir längst zu eng geworden ist?
  • Welche übernommenen Glaubenssätze dürfen endlich gehen?
    • dieses „Das macht man doch nicht…“
    • „Das gehört sich nicht…“
    • „Was sollen die anderen denken…?“

Du musst nichts sofort entscheiden. Alles darf nach und nach gehen, in deinem ganz eigenen Rhythmus.

Damit es dir leichter fällt, habe ich dir ein kleines PDF vorbereitet.
Du kannst es dir ausdrucken und einfach nutzen, um aufzuschreiben, was dir gerade in den Sinn kommt – ungefiltert, ohne Anspruch, nur für dich.

Du musst es auch nicht sofort vollständig ausfüllen.
Leg es dir einfach an einen schönen Ort und ergänze es immer dann, wenn ein Gedanke auftaucht, der gehen oder bleiben möchte.

Mach es dir gemütlich, atme einmal tief durch – und spür rein, was jetzt dran ist.

1. Dezember

Der Advent war früher eine Zeit der Reinigung und Vorbereitung – eine Phase des Fastens, des inneren Aufräumens und des bewussten Ankommens im eigenen Herzen.
Auch wenn wir heute vieles anders leben, bleibt diese ursprüngliche Bedeutung bestehen: Der Advent lädt uns ein, langsamer zu werden, Ballast loszulassen und Raum für Neues zu öffnen.

Wenn die Tage kürzer werden und die Welt stiller wird, entsteht in uns ein natürlicher Wunsch nach Rückzug und Klarheit. Eine sanfte Tür öffnet sich nach innen. Gedanken sortieren sich, alte Muster melden sich noch einmal, und wir spüren, was wir nicht mehr mitnehmen wollen.

Licht, Kerzen, Sterne – all diese Symbole erinnern uns daran, dass Reinigung nicht strenge Disziplin bedeutet, sondern ein liebevolles Zurückfinden:
zu Ruhe,
zu Klarheit,
zu uns selbst.

Vielleicht möchtest du in dieser Adventszeit ganz bewusst loslassen – Erwartungen, Erschöpfung, alte Geschichten. Vielleicht möchtest du neue Hoffnung einladen oder einfach wieder tiefer atmen.

Der Advent ist eine leise Erinnerung: Du darfst dich reinigen, erleichtern und neu ausrichten. In deinem Tempo, in deiner Wahrheit.

Bevor du jedoch beginnst, nimm dir einen Moment Zeit, um für dich zu klären, wie du diesen Advent ausrichten willst.
Frag dich:

  • Was willst Du beginnen loszulassen?
  • Was passt nicht mehr zu dir?
  • Welche Rolle spielst du noch, obwohl sie dir längst zu eng geworden ist?
  • Welche übernommenen Glaubenssätze dürfen endlich gehen?
    • dieses „Das macht man doch nicht…“
    • „Das gehört sich nicht…“
    • „Was sollen die anderen denken…?“

Du musst nichts sofort entscheiden. Alles darf nach und nach gehen, in deinem ganz eigenen Rhythmus.

Damit es dir leichter fällt, habe ich dir ein kleines PDF vorbereitet.
Du kannst es dir ausdrucken und einfach nutzen, um aufzuschreiben, was dir gerade in den Sinn kommt – ungefiltert, ohne Anspruch, nur für dich.

Du musst es auch nicht sofort vollständig ausfüllen.
Leg es dir einfach an einen schönen Ort und ergänze es immer dann, wenn ein Gedanke auftaucht, der gehen oder bleiben möchte.

Mach es dir gemütlich, atme einmal tief durch – und spür rein, was jetzt dran ist.

1. Dezember

Hier ist Platz für deine Inhalte.

Egal, ob Text, Bilder, Videos, Audio oder andere Downloads.

Checkliste für deine Popup-Türchen
Diese Checkliste soll dir als Hilfe dienen, du kannst sie natürlich jederzeit rauslöschen.

✅ neues Pop-up erstellen
✅ Template importieren
⬜ nur beim 1. Pop-upPop-up gestalten
⬜ Türchen-Inhalt einfügen
⬜ unter Einstellungen » Erweitert » Open by Selector folgenden Text eintragen: a[href=“#dezember-1″]
(bei den nächsten Türchen tauschst du die „1“ durch die jeweilige Türchen-Nummer aus)
⬜ Pop-up veröffentlichen & Bedingungen festlegen » Singular » Seiten »  Adventskalender-Seite auswählen